Erster Tag in Friesoythe (28.1.2011)

Die Reise begann am Freitag, den 28.1.2011, um 16 Uhr. Nach eineinhalb stündiger Fahrt sind wir in Friesoythe angekommen.

Die 38 Konfirmanden und 13 Betreuer bezogen nach der Ankunft ihre Zimmer und nach der Verlesung der Hausordnung, gab es Abendbrot. Dabei musste man sich beeilen, wenn man noch eine Bockwurst ergattern wollte.

Anschließend begannen wir mit dem Programm der diesjährigen Freizeit, die unter dem Thema „Abendmahl“ steht.

Die erste Einheit stand unter dem Schwerpunkt „Vergeben, Bestrafen, Wiedergutmachen“, um dieses Thema zu erarbeiten, wurden die Konfirmanden in sechs Gruppen aufgeteilt.

In diesen Gruppen wurden Standbilder oder kleinere Rollenspiele erarbeitet, die noch am selben Abend den restlichen Konfirmanden vorgestellt wurden.

Gegen 22 Uhr waren die Konfis auch damit durch.

Um die Spannung ein wenig zu erhöhen und um zu zeigen, dass auf einer Konfirmandenfreizeit nicht nur Unterricht gemacht wird, starteten wir um ca. 22.30 Uhr mit einer Nachtwanderung.

Nachdem alle wieder heile im Soesteheim angekommen waren, wurden noch ein paar Lieder gesungen und als Ausklang gab es noch eine kurze Geschichte und den Abendsegen.

Daraufhin gingen gegen 23.30 Uhr die ersten Lichter aus und die Konfis und ihre Bertreuer konnten Kraft für den nächsten Tag tanken.

 

Am zweiten Tag gab es das "Jenny-Spiel". Dabei können die Konfis Entscheidungen im Leben einer erfundenen Jenny treffen. Jenny wird bald 18 will von ihren Eltern das Geld haben, das sie für sie gespart haben. Werden die Eltern ihr das Geld geben. (Die meisten Konfis sagten nein.) Wie werden die Eltern auf die schlechte Stimmung zu Hause reagieren? In den sechs Kleingruppen ergaben sich ganz verschiedene Lebensläufe für Jenny.

Jennys Geschichte könnte ein bißchen dem Gleichnis vom verlorenen Sohn ähneln. Auch Jenny muß sich am Ende fragen, wie das Verhältnis zu ihren Eltern künftig aussehen soll. In einigen Versionen haben sich die Eltern mit Jenny wieder versöhnt. In einer anderen Version brach der Kontakt ganz ab.

Im Gleichnis vom verlorenen Sohn wird am Ende ein Fest gefeiert. Der Sinn unserer Abendmahlsfeier im Gottesdienst steht auch im Licht einer Versöhnungsfeier. Gott lädt alle verlorenen Söhne und Töchter an seine Tafel.

Und auch die Kinder, die - wie der andere Bruder des verlorenen Sohns - sich nie vom Vater entfernt haben, sollen sich freuen und mitfeiern.

Alles, was die Konfis mit dem Thema "Abendmahl" jetzt verbinden, können sie auf Stofftücher malen. Da waren alle eifrig dabei.